Unternehmensportrait - Die ersten zehn Jahre

Wien, September 2012: 2002 wurde Österreichs führender Werbeartikel-Händler von den Brüdern Werner und Gregor Keltscha gegründet. Heute, zehn Jahre danach, stehen wieder zwei „Keltscha“ an vorderster Front: Werner und sein Sohn Daniel. Und familiär ist der Umgang im gesamten Unternehmen, denn der Teamspirit und die Freude an Beratung und Verkauf sind allen wichtig. 

Werner Keltscha war kein Unbekannter in der Branche, als er sein eigenes Unternehmen gründete. Er brachte 25 Jahre Branchenerfahrung mit. Multigate will sich in erster Linie als Dienstleister verstanden wissen, das oftmals schon freundschaftliche Verhältnis zu den Kunden ist essenzieller Teil der Unternehmensphilosophie und wird vom gesamten 17-köpfigen Team gelebt. 

In den zehn Jahren seit der Gründung wurde kein einziger Kunde verloren, aber viele neue gewonnen. Die Wirtschaftskrise wurde hier nicht bloß als Chance gesehen, sondern genutzt, um neue Branchen zu gewinnen. „Die Bereinigung des Marktes in der Krise führte zu verstärkter Nachfrage bei Multigate“, so Werner Keltscha. In dieser Phase konnten beispielsweise namhafte Kunden aus der Pharmabranche gewonnen werden. 

Was macht ein Werbeartikel-Händler eigentlich? 

Im Fall von Multigate: Weitaus mehr, als nur Werbeartikel verkaufen! Am Anfang steht die intensive Auseinandersetzung mit dem Kunden und seiner (Werbe-)Botschaft. Dann ist die Kreativität gefordert. Wie kann diese Botschaft „greifbar“, in einen Artikel verpackt werden? Ein Artikel, der für den Geber ein Marketinginstrument, aber für den Empfänger ein Geschenk darstellt, das er oft und gerne zur Hand nimmt, um sich immer wieder gerne an den Geber und seine Botschaft zu erinnern. Manchmal sind es auch Artikel, die selbst der Empfänger wieder mit Freude weitergeben soll – Stichwort Kinderspielzeug. Und in all diese Erwartungshaltungen versetzen sich die Experten von Multigate bei der Konzeption. Doch damit ist der Erfolg noch nicht garantiert. Es braucht noch die scheinbar nie versiegenden Quellen an neuen Artikeln und Einsatzmöglichkeiten, Lieferanten – die meisten aus Asien, aber auch aus Europa und Amerika – gutes Verhandlungsgeschick und Wissen über die Machbarkeit von individuellen Produktionen, Brandings und Lieferzeiten. Bei jedem Auftrag wird anhand einer Produktmatrix errechnet, welches Produkt bis zu welcher Menge von welcher Quelle am preiswertesten beschafft werden kann. Oftmals bedient sich Multigate auch anderer großer Importeure, beliefert aber auch seinerseits viele Händlerkollegen. Selbst in dieser heiß umkämpften Branche bestehen langjährige Partnerschaften. 

Wirtschaftlich und sozial erfolgreich 

Der wirtschaftliche Erfolg kann sich sehen lassen. Ebenso wie die eigene Aufstellung. So hat der österreichische Kreditschutzverband KSV Multigate ein Rating von 212 zugesprochen, das ist das Beste für ein Handelsunternehmen in ganz Österreich. Überdies hat Multigate einen Nachhaltigkeitsbericht – wahrscheinlich auch eine Einzigartigkeit in der Branche - und mit dem „Child Labour Certificate“ werden Sicherheit und ethische Unbedenklichkeit der Produkte garantiert. 2011 wurde Multigate im Wettbewerb „Taten statt Worte“ von der Wirtschaftskammer ausgezeichnet.

Drei Fragen an Unternehmensgründer Werner Keltscha: 

1. Haben Sie vor zehn Jahren mit dieser Entwicklung gerechnet? 

Werner Keltscha: Nein, doch die Vision von Multigate als ein Unternehmen, das am Markt eine nicht wegzudenkende Fixgröße ist, hatte ich sehr wohl! Dass wir nach zehn Jahren die Marktführerschaft inne haben, erfreut mich doch sehr, auch wenn ich’s damals nicht geahnt habe. 

2. Mit welcher Branchen-Entwicklung rechnen Sie? 

Werner Keltscha: Auf der Beschaffungsebene mit einer starken und radikalen Verkürzung der bestehenden Wertschöpfungsketten und einer daraus resultierenden Marktbereinigung. Auf der Kundenseite mit einer höheren Sensibilisierung für die Themen Umwelt und soziale Verantwortung. 

3. Welche Wünsche haben Sie persönlich? 

Werner Keltscha: Mit meiner Gattin Klaudia ein Leben in Gesundheit genießen und das Leben unserer Kinder und hoffentlich das unserer Enkelkinder lange beobachten und mit-leben zu können und natürlich Daniel auch noch in zehn Jahren unterstützend zur Seite zu stehen.

Drei Fragen an den neuen Geschäftsführer Daniel Keltscha, BA: 

1. Was sehen Sie als Ihren bisher größten Erfolg? 

Daniel Keltscha: Meine „Ausdauerleistung“ in den letzten drei Jahren. Ich habe im Herbst 2009 mein Studium an der FH Wien begonnen und kurz davor bei Multigate im Salesbereich begonnen. Das bedeutete eine wöchentliche Arbeitsleistung von 50 bis 60 Stunden, und das alles neben dem Studium. Wobei ich’s am Anfang umgekehrt vorhatte, also neben dem Studium ein bisschen arbeiten…Dieser „Marathon“ wurde im heurigen Juni mit dem erfolgreichem Studien-Abschluss beendet und ich kann mich jetzt voll und ganz auf unser Unternehmen konzentrieren. Stolz macht mich dabei, dass ich in dieser Zeit der Doppelbelastung zum umsatzstärksten Verkäufer wurde. 

2. War Ihr Berufswunsch immer klar? 

Daniel Keltscha: Nein, ich wollte bis nach der Handelsakademie Pilot werden. Aber diesen Gedanken habe ich mit 18 Jahren verworfen, nachdem ich bessere Einblicke in den Alltag von mir bekannten Piloten bekam. 

3. In welchen Bereichen ist Ihre Jugend ein Vorteil? 

Daniel Keltscha: Vor allem in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden-Partnern. Ein Großteil der Entscheider ist zwischen 25 und 35 Jahre alt, da passe ich altersmäßig gut dazu.